Flexible Kreuze – dynamisches Sitzen ohne Mechanik -Till Behrens Kreuzschwinger

Pressemitteilung von: Bianka Schüssler – Kunst und Kultur im Rhein-Main-Gebiet
Loungechair KSL 0.10, Fußhocker KSL 0.8
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(openPR) – Am Mittwoch, den 24.09.2008 eröffnetete Prof. Dr. Ulrich Schneider, Direktor des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt, die Ausstellung rund um die Produktfamilie Kreuzschwinger von Till Behrens.

Begleitet wurde die Eröffnung mit der dafür eigens komponierten “Kreuzschwinger Musik”. Ein Projekt von Studierenden der Kompositionsklasse von Prof. Gerhard Müller-Hornbach, Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt.

Till Behrens ist Architekt, Stadtplaner und Designer. Der ursprünglich für den eigenen Bedarf entwickelte Kreuzschwinger wird nunmehr in der zweiten Generation angeboten. Das Kreuz wanderte in der Weiterentwicklung unter die Sitzfläche, so dass der Mittelpunkt unterhalb des Körpers sitzt.

Ein Schwingen nach vorn als auch nach hinten ist in gleichem Maße möglich. Dies unterscheidet den Kreuzschwinger von den hinterbeinlosen Kragstühlen aus den 20ger Jahren, die irrtümlich als Freischwinger bezeichnet werden. Diese Stühle sind an den Vorderkanten der Sitzfläche starr und können nicht schwingen. Beim Kreuzschwinger können durch die Konstruktion der beiden offenen Kreuze, Sitz- und Rückenlehne jedoch abhängig unabhängig voneinander reagieren.

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Prof. Dr. Schoberth, ehemaliger Leiter der Ostseeklinik Damp, erprobte in einer 6-monatigen Studie diese Stühle und beglückwünschte Herrn Behrens mit einem persönlichen Schreiben zu dieser gesundheitsfördernden Konstruktion.

Der Kreuzschwinger ist das neunte Sitzmöbel in der Geschichte des Produktdesign, dem gerichtlich das Urheberrechtschutz “angewandte Kunst” zuerkannt wurde. Er wurde bis dato über 100mal plagiiert.

Die Ausstellung im Museum für angewandte Kunst dokumentiert die gesamte Produktfamilie dieses außergewöhnlichen Sitz- und Liegemöbel, ebenso wie die Entwicklungsgeschichte der ersten wie der zweiten Generation.

Einige Ausstellungsstücke darf der Besucher testen und den Unterschied von der ersten zur zweiten Generation erleben. Ebenso Teil der Ausstellung ist eine Auswahl an Plagiaten, die dort zu sehen ist.

Der zur Ausstellung erschienene Katalog reflektiert die Historie des Kreuzschwingers aus vier Blickwinkeln: ergonomisch- medizinisch, kunst- und kulturhistorisch, technisch so wie in Bezug auf die juristischen Verfahren um dieses Sitzmöbel.

Veranstaltungsort:

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 212 34 037
www.angewandtekunst-frankfurt.de

Eröffnung:

24. September 2008, 19:00 Uhr
durch Prof. Dr. Ulrich Schneider
Direktor
Museum für angewandte Kunst Frankfurt

Führungen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 19:00 Uhr
Schöner Sitzen.
Prof. Dr. Ulrich Schneider

Sonntag, 26. Oktober 2008, 15:30 Uhr
Kreuzweise
Prof. Dr. Volker Fischer

Finissage:

Sonntag, 16. November 2008, 15:30 Uhr
Führung und Finissage – Flexible Kreuze.
Prof. Dr. Volker Fischer

Bianka Schüssler
Kunst und Kultur im Rhein-Main-Gebiet
Karpfenweg 14, 60327 Frankfurt am Main / Westhafen

Kontakt:
Bianka Schüssler
Tel.: +49(0)160 9026 4071
mailto:
www.kukrheinmain.wordpress.com

Bianka Schüssler wurde in Schleswig-Holstein geboren, ihr Studium absolvierte sie in ihrer Wahl-Heimat Hamburg. Aus beruflichen Gründen verlegt sie 2004 ihren Hauptwohnsitz nach Frankfurt.
Bianka Schüssler tritt inzwischen in verschiedenen Kontexten und Rollen in der Kunstszene auf. Als Künstlerin, Journalistin und als Sammlerin von Kunst.
Sie wirkte u.a. mit bei „Schöner wär`s, wenn`s schöner wär“ im Frankfurter Schauspiel in Zusammenarbeit mit Armin Chodzinski.
Sie schreibt seit 2004 über Kunst und Kultur im Rhein-Main-Main-Gebiet. Unter anderem im blog: Kunst und Kultur im Rhein-Main-Gebiet. Darüberhinaus engagiert sie sich für kulturelle Institutionen und gründete Gruppen, die sich mit den Themen Kunst und Kultur, artinvest und der Leidenschaft, Kunst zu sammeln, auseinandersetzen.

Veröffentlicht von: Belzebub

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