Archiv für August 2007

Waschanlage für Fassaden entwickelt

Donnerstag, 23. August 2007

Hausfassaden bleiben nicht ewig frisch. In manchen Gegenden sind die Wände des Eigenheims, des Miethauses oder der Fabrikhalle schon nach zehn Jahren nicht mehr ansehnlich. Üblicherweise werden dann eine Reinigung, ein neuer Anstrich oder ein frischer Putz fällig? ein teures Vergnügen.
Sebastian Hermes aus dem nordrhein-westfälischen Kirchhundem hat eine Waschanlage erfunden, die weitgehend automatisch Hausfassaden, Tanks und Fussböden reinigt. Sie macht den Aufbau eines begehbaren Gerüstes überfüssig. Das Herzstück der Anlage ist eine flexible Konstruktion aus Metallschienen, die sich in kurzer Zeit aufbauen lässt. Sie kann auf bis zu zwölf Meter auseinandergezogen werden und erreicht eine effektive Arbeitshöhe von vierzehn Metern. Auf diese Weise entsteht ein Aktionsradius von 168 Quadratmetern. Um der Arbeitsbühne sicheren Halt zu geben, werden in einer Höhe von etwa sechs Metern zwei Teleskoparme an der Fassade befestigt. Darüber hinaus lässt sich die Anlage mit unterschiedlichen Füssen ausstatten und so verschiedenen Bodenverhältnissen anpassen.

Gereinigt wird mit heissem Wasser. Düsen an der beweglichen Querverstrebung der Anlage sorgen für den richtigen Aufprallwinkel und gewährleisten so eine streifenfreie Reinigung. Säubern lassen sich verschiedenste Oberflächen, unter anderem Anstriche, Putze oder Verblendungen. Die Erfindung ist zum Patent angemeldet.

Kontakt zum Erfinder:
Sebastian Hermes
Tel.: 0170 – 5776753
E-Mail: sebastianhermes@aol.com

Voller Stereo-Klang bei Wind und Wetter

Donnerstag, 23. August 2007

Ein wetter- und temperaturfestes Soundsystem hat die Firma Bose entwickelt. Wie die Firma mitteilt, trotzen die Outdoor – Lautsprecher härtesten Witterungsbedingungen. Sie wurden bei Schnee, Regen, Salzwasser und extremen Temperaturen von 40 bis 70 Grad getestet. Die Boxen lassen sich unauffällig an Dachvorsprüngen, Mauern oder im einfach Gartenbeet platzieren. Mit verstellbaren Wandhalterungen lassen sich die Lautsprecher wahlweise senkrecht oder waagerecht anbringen. Unterirdisch werden sie bei der Installation durch Kabel mit der Stereoanlage im Haus verbunden und einem Hörgenuss der Lieblings – CD im Freien steht nichts mehr im Wege.

Internet: www.bose.de

Von der Idee zur Marktreife

Donnerstag, 23. August 2007

Guten Erfindungen beim Sprung zur Marktreife zu helfen – dieses Ziel hat sich die Schweizer Internetplattform www.patent-marketing.org gesteckt. Hierzu bietet sie Erfindern ein umfangreiches Serviceangebot: Registrierte Nutzer können ihre Entwicklungen mit Bild vorstellen und diese von Besuchern der Seite bewerten lassen. 

„Unsere stetig steigenden Nutzerund Besucherzahlen verdeutlichen, wie gross das Marktbedürfnis nach einer kostenlosen, internetbasierten Vermarktungsmöglichkeit war,“ erklärt Carl-Christoph Möller (28) von patentmarketing. org. Von den annähernd 190‘000 Patenten, die jedes Jahr angemeldet würden, schaffe es derzeit nur ein Bruchteil zur Marktreife. Denn Finanzierung, Prototypenbau, patentrechtliche Hindernisse sowie der Aufbau eines Vertriebs- und Kundennetzes stellten vor allem Freizeiterfinder oft vor unüberwindliche Hürden. patent-marketing.org wolle hier einen schnellen, effizienten Weg bieten, für Vertrieb, Finanzierung oder Fertigung die richtigen Partner zu finden. Hierzu arbeite man unter anderem mit einer auf Patentrecht spezialisierten Kanzlei sowie mit Unternehmen für Kleinserienfertigung zusammen.

Umfassender Service

Bereits gefertigte Erfindungen und Kleinserien können über den Shop angeboten werden. Daneben bietet die Seite Beratungsservices zu Fragen des Patent- und Markenrechts sowie aktuelle Buchtipps. Das per E-Mail versandte Erfindermagazin hält seine Abonnenten über rechtliche Entwicklungen, neue Innovationen und spezielle Angebote für Erfinder auf dem Laufenden. Kosten entstehen dem Nutzer hierbei keine: Nachdem er sich registriert hat, stehen ihm alle Funktionen von patent-marketing.org kostenlos zur Verfügung.

Patente auf den Markt bringen

Die Idee zu ihrer Plattform sei den Entwicklern gekommen, da sie als Erfinder selbst oft genug mit diesen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt hätten. „Und die bislang im Markt vorhandenen Serviceangebote für Erfinder sind entweder nicht umfangreich genug und obendrein zumeist kostenpflichtig,“ erklärt Möller weiter. Dies schrecke viele Erfinder ab, den Schritt zur Vermarktung der eigenen Idee zu wagen. patent-marketing. org finanziere sein Angebot daher einzig aus den Werbeeinnahmen der Seite. Schliesslich wäre die Plattform für Unternehmen der ideale Ort, sich privaten Entwicklern zu präsentieren und frühzeitig attraktive Kooperationen einzugehen. Hierzu diene auch der virtuelle Marktplatz, auf dem sich Erfinder und interessierte Unternehmen einen elektronischen Messestand aufbauen können, an dem sie sich und ihr Angebot vorstellen. patent-marketing. org will sein Serviceangebot in mehreren Stufen weiter ausbauen. In einem nächsten Schritt sollen registrierte Nutzer die Möglichkeit erhalten, sich untereinander in einer Online- Community auszutauschen und nützliche Kontakte zu knüpfen. Ziel sei es, „Erfindern in allen Phasen der Vermarktung schnelle und effiziente Hilfe anbieten zu können“, erklärt Möller.

Expansion nach Deutschland

Dies habe sein Team unter anderem bewogen, Erfinder künftig auch von Deutschland aus zu beraten. Denn zum einen würden in Deutschland im europäischen Vergleich die meisten Patente angemeldet. „Zum anderen haben wir hier günstigen Lagerraum sowie leistungsfähige Vertriebspartner gefunden,“ sagt Möller. Damit könnten künftig die Produkte ohne grossen logistischen Aufwand zum Käufer gelangen. Und Erfindungen vom Reissbrett in den Markt.

Innovativer permanenter Grafittischutz

Donnerstag, 23. August 2007

Thomas und Michael Dähn haben eine graffitiabweisende Beschichtung entwickelt. Als Fassadenbauer wurden sie von ihren Kunden gebeten, die Fassaden mit graffitiabweisenden Eigenschaften zu versehen. Dafür entwickelten sie einen Schutzlack auf Polyurethan-Basis, mit dem sie die Bauteile bereits vor der Montage in der Werkstatt überziehen. Mit Hilfe eines sparsam dosierbaren Anti-Graffiti-Gels lassen sich von dieser Oberfläche Farbsprays, Permanent Marker und sogar zähe Sprays auf Bitumen-Basis einfach wegwischen. Darüber hinaus lässt sich die Beschichtung auch im Nachhinein auf Hauswänden und bei anderen Objekten auftragen. Mit der entsprechenden Vorbereitung kann damit auch Holz und nahezu jeder andere Untergrund behandelt werden. Die Atmungsfähigkeit bleibt dabei trotz des Lackes erhalten. Und noch einen Vorteil hat die Erfindung der Dähns: sie hilft nicht nur gegen Graffiti, sondern beugt auch der Bildung von Schimmel und Algen vor.

Kontakt zum Erfinder:
Thomas und Michael Dähn
Tel.: 0341/65 95 40
E-Mail: info@happycolor.de


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